Modul 2: KI & Arbeitsmarkt – was ändert sich konkret?
Du analysierst, wie sich Tätigkeiten durch Automatisierung verändern und welche Kompetenzen langfristig relevant bleiben. Ergebnis: ein persönliches Zukunftsprofil – ohne Panik, aber realistisch.
Lernziele
- Du kannst deinen Beruf in Tätigkeiten zerlegen und KI‑Potenzial einschätzen.
- Du leitest 3–5 Skills ab, die du gezielt ausbauen willst.
- Du erstellst ein kurzes „Zukunftsprofil“ für CV/Interview.
Den Job in Tätigkeiten zerlegen
Der wichtigste Trick: Nicht „Beruf“ bewerten, sondern Tätigkeiten. Viele Jobs werden nicht ersetzt, sondern umgebaut.
Praxis: Schritt‑für‑Schritt
- Liste 8–12 typische Tätigkeiten aus deinem Alltag auf.
- Markiere: repetitiv/regelbasiert vs. kreativ/sozial/urteilend.
- Schätze: Wo könnte KI helfen (Entwürfe, Zusammenfassungen, Suche, Planung)?
- Formuliere: „Ich nutze KI, um X zu beschleunigen, bleibe aber verantwortlich für Y.“
Übungen
- Schreibe 5 Tätigkeiten, bei denen KI Zeit spart – und 3, wo menschliches Urteil zentral bleibt.
- Erstelle eine Tabelle: Tätigkeit | Risiko | KI‑Hilfe | Kontrollpunkt.
Prompt‑Vorlagen für Zukunftsprofil & Skill‑Plan
Prompt‑Vorlagen
Analysiere diese Tätigkeitsliste und ordne sie in Kategorien: (1) KI‑unterstützbar, (2) KI‑teilweise, (3) menschlich zentral. Gib mir außerdem 5 Skill‑Empfehlungen, die in 8 Wochen realistisch sind. Tätigkeiten: [Liste].
Hilf mir, ein Zukunftsprofil zu schreiben: 5 Sätze für CV/LinkedIn, die zeigen, dass ich KI sinnvoll nutze (ohne Buzzwords). Kontext: [Branche], Zielrolle: [Rolle], Stärken: [Stärken].
Hinweis: Ersetze Platzhalter wie [Rolle], [Stellenanzeige] oder [dein CV]. Teile keine sensiblen Daten.
Checkliste
- Tätigkeiten statt Jobtitel analysiert
- 3 Skills gewählt (realistisch, messbar)
- Lernplan mit 2 festen Terminen pro Woche
- Beispiel im CV/Interview parat
Nächster Schritt
Wenn du dieses Modul abgeschlossen hast: wähle ein konkretes Ziel (z.B. 3 passende Stellen) und setze den Workflow sofort um. Danach machst du mit dem nächsten empfohlenen Modul weiter.